Oberlid- und Unterlidstraffung
Die Haut der Augenlider ist eine der dünnsten und empfindlichsten Hautschichten am gesamten Körper und bedarf daher besonderer Sorgfalt und Pflege. Die Augen als "Spiegel der Seele " zeigen am deutlichsten, wie man sich fühlt. Leuchtende, strahlende Augen werden mit Lebensfreude, Aktivität und Gelassenheit assoziiert. Falten, Schlupflider,Tränensäcke und Augenringe suggerieren oft Müdigkeit, Stress und Kraftlosigkeit ; einem solchen Menschen erkennt man z.T. unbewußt die Leistungsfähigkeit aber auch die Lebensfreude ab. Frauen wie Männern sind davon gleichermaßen betroffen - durch Oberlid- oder Unterlidkorrekturen wie auch durch Straffungen können gewünschte Verbesserungen erzielt werden.
Oberlidstraffung
Durch zunehmende Erschlaffung der Oberlider kommt es zu den so genannten Schlupflidern. Durch den Hautüberschuss kommt es einerseits zu einem müden, älteren Gesichtsausdruck, zum anderen führt es in ausgeprägten Fällen auch zu Gesichtsfeldeinschränkungen und Kopfschmerzen.
Die Straffung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Vorher wird im Sitzen der zu entfernende Hautüberschuss angezeichnet damit sicher gestellt ist, dass nicht zuviel - aber auch nicht zu wenig- Haut entfernt wird. Bei der Operation wird eine Hautspindel am Oberlid ausgeschnitten und die darunter liegenden Fettkörper teilweise entfernt. Nach der Operation ist eine konsequente Kühlung der Augen erforderlich. Die Fäden werden nach 7 Tagen entfernt, nach 10-14 Tagen sind Schwellung und Blutergüsse normalerweise soweit abgeklungen, dass man wieder gesellschaftsfähig ist. Neben den generellen OP-Risiken kann es durch eine anfängliche Schwellung zu einem unzureichenden Lidschluss kommen. Dies normalisiert sich nach ein bis zwei Tagen.
Unterlidstraffung
Bei einer Erschlaffung der Haut an den Unterlidern kommt es zu Tränensäcken und einem Hautüberschuss an den Unterlidern. Hier wird in örtlicher Betäubung über eine Narbe direkt am Unterrand der Wimpern ein Teil der Fettkörper entfernt und der Unterlidmuskel neu am äußeren Augenwinkel verankert. Die überschüssige Haut wird entfernt. Nach der Operation müssen die Augen gekühlt werden, eine Hämatomverfärbung der Haut und eine Schwellung der Unterlider sind die Regel. Gelegentlich kommt es zur Bindehautreizung des Auges, diese klingt im Normalfall nach einigen Tagen- ggf. unter zur Hilfenahme von Augentropfen -ab. Die Fäden werden nach einer Woche entfernt, nach zwei Wochen sind die Schwellungen und Blutergüsse normalerweise abgeklungen.